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about us

Begonnen hatte alles 1947 in Deutsch Wagram.

Der damalige Besitzer Dr. Hans Rust importierte Harze aus Großbritannien und den USA, um daraus Kunststoffteile - unter anderem für Traktoren oder Tankstellen - anzufertigen.
Auch kurios anmutende Aufträge wie den Bau von Panzer-Attrappen (für Filmaufnahmen) erhielt die niederösterreichische Firma Polyglas.

1982 übernahm Ing. Rudolf Decker, der heutige geschäftsführende Gesellschafter, gemeinsam mit dem Busunternehmer Dr. Richard die Geschäftsanteile. Die Vielfalt der Produkte, die das Unternehmen vor allem aus dem Werkstoff GF-UP (glasfaserverstärkter ungesättigter Polyester) hergestellt, ist seither noch größer geworden. Die Palette reicht von Riesen-Colaflaschen für Werbezwecke über Kulissen für Theater und Fernsehen bis zum künstlerisch gestalteten Sitzmöbel. Das Tochterunternehmen Tomaszo vertreibt auch Litfaßsäulen.

Ein Schwerpunkt des Produktionsprogramms liegt bei Kunststoffteilen für den Fahrzeug- und Waggonbau. Beispielsweise kommen die Masken (= Frontverkleidung) der Lokomotiven-Baureihe "Taurus" sowie die Masken der neuen Wiener U-Bahn "V-Wagen" aus dem Polyglas-Werk im niederösterreichischen Gerasdorf, wohin das Unternehmen Ende der 80er Jahre übersiedelte. Seit dieser Zeit unterhält polyglas®decker auch intensive Geschäftsbeziehungen zu den Betonwerken. "Im ersten Jahr dieser Zusammenarbeit gingen 72 Schachtböden zu den österreichischen Betonwerken", erinnert sich Rudolf Decker noch genau.

Mittlerweile ist das Volumen auf jährlich bis zu 15.000 Stück Polyglas-Kunststoffböden für Rundschächte DN 600, DN 800, DN 1000 sowie Rechteckschächte angewachsen. Kanalschächte mit Polyglas-Kunststoffböden halten selbt aggressivsten Abwässern problemlos stand.
Seit zwei Jahren besteht auch ein Beteiligungsverhältnis zwischen den Firmen MABA und unserem Unternehmen. Nach dem Ausscheiden eines Gesellschafters übernahm MABA dessen Geschäftsanteile der Polyglas Ing. Decker & Co. Gesellschaft m.b.H.

In den 2.700 Quadratmeter großen Produktionshallen werden Serienprodukte im Vakuuminjektionsverfahren (RTM) gefertigt. Das Ergebnis sind beidseitig glatte, maßhaltige Werkstücke. Im sogenannten Handauflegeverfahhren produziert das Unternehmen aber auch Einzelstücke und Kleinserien.

Mit 25 Mitarbeitern erzielt polyglas®decker einen Jahresumsatz von 3,5 Millionen Euro. Und Ideen für eine Ausweitung der Produktpalette stehen bereits kurz vor der Realisierung.